Voneinander lernen

Man wolle Berührungsängste eliminieren, heisst es vonseiten der Gemeinde Effingen. Ziel des ganzen Projektes sei es, sich kennenzulernen und je nachdem auch voneinander etwas zu lernen. «Wir wissen natürlich nicht, wie viele Flüchtlinge wirklich kommen werden, aber diesbezüglich sind wir positiv eingestellt, da wir ein grosses Zentrum in Frick haben. Und wer weiss, vielleicht ist jemand dabei, der uns beibringen kann, wie man ein klassisches Brot aus seiner Heimat zubereitet», heisst es in der Gemeindeverlautbarung. Das Thema Flüchtlinge und Asylanten ist in der Schweiz ein grosses und delikates. Jeder hat dazu seine Meinung. In Sachen Backstube kommt diese auffallend positiv daher. «Wir haben von den Einwohnern der Gemeinde nicht sehr viele Rückmeldungen bekommen , aber die, die wir haben, sind überraschend positiv», verrät Gemeindeammann Thommen.

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Iris Schütz und ihr Backstuben-Team

Er selbst ist ein grosser Unterstützer dieses Projektes und will unter anderem einen Treffpunkt für die Bewohner schaffen. Geplant sind zudem verschiedene öffentliche Veranstaltungen in der Backstube, etwa Ostereier bemalen, ein Sommergrillplausch und eine Adventsveranstaltung. «Ein Holzbackofen und ein Gartensitzplatz wären auch sehr schön», schliesst Thommen ab.

Die Backstube an der Dorfstrasse ist jeweils am Mittwoch von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet.

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«Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen»