«De schnellscht Aargauer»: Für Gold muss man nicht nach Rio

Auch dieses Jahr trafen sich Sprinter aus dem Aargau zum grossen Rennen um den Titel «De schnellscht Aargauer» in Windisch – trotz dem schlechten Wetter und einer nassen Rennbahn gaben die Teilnehmer alles.

Anspannung, Adrenalin, Familien und Freunde feuern Athleten an. Die Menge jubelt! Kampfgeist, der zu Höchstleistungen anspornt. Hier atmet man wahre Wettkampfluft. 743 Aargauer Läuferinnen und Läufer im Alter von acht bis sechzehn Jahren trafen sich am Samstag auf dem Sportplatz des Chapf-Schulhauses in Windisch. Sie alle wollten nur eines: den Titel «De schnellscht Aargauer» oder natürlich «Di schnellscht Aargauerin».

Organisator Daniel Hackstein freut sich darüber: «Dieses Jahr haben sich über 700 Jugendliche für das Rennen qualifiziert. Es ist zwar nicht die höchste Teilnehmerzahl, die wir bisher hatten. Es gab ein Jahr, da erreichten wir rund 800 Anmeldungen von Jugendlichen, die den Titel wollten. Doch auch dieses Jahr freuen wir uns sehr, dass so viele Teilnehmer aus dem ganzen Kanton angereist sind.»

Nicht nur Titel zu gewinnen

Jede Schule und jeder Verein ist dazu eingeladen, einen lokalen Wettkampf zu organisieren, wo sich die jungen Sportler für die kantonalen Rennen qualifizieren können. Schnellster und Zweitschnellster jedes Jahrgangs und Geschlechts werden dann ins Rennen für den Titel «De schnellscht Aargauer» geschickt. Die Qualifizierung dazu muss am jeweiligen Wohnort des Wettstreiters bestritten werden.

Ist dies im Wohnort nicht möglich, so steht es dem Teilnehmer frei, auch am Schulort oder in der Nachbargemeinde an einem Wettstreit teilzunehmen. Auch hier qualifizieren sich sowohl Erster als auch Zweiter und dürfen am 17. September in Luzern um den Titel «De schnellscht Schwizer» kämpfen. «Der Aargau gehört zu den führenden Kantonen mit den meisten Teilnehmern jährlich. Darauf können wir stolz sein», so Christian Winter, Vizepräsident des aargauischen Leichtathletikverbands.

Auch lokale Sprinter qualifiziert

Für Brugg und Umgebung gab es dieses Jahr keinen ersten Platz. Dennoch haben sich drei Knaben für die Nationalrennen qualifiziert. Die Windischer Noah Lüscher (11) und Marc Ilg (13) haben beide auf 60 Metern den zweiten Platz geholt. Ebenfalls den zweiten Platz gewann der Brugger Adriel Irwanto (9) auf 50 Metern. Alle drei gehen ins Rennen um den Titel «De schnellscht Schwizer» am 17. September in Luzern.

«De schnellscht Aargauer»: Für Gold muss man nicht nach Rio

 

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