Kunst in all seinen nackten Fassetten

Fünf Jahre sind vergangen seit Lady Gaga mit ihrem Debütalbum „The Fame“(2008), die Welt eroberte und sie dazu motivierte über den Tellerrand hinaus zu denken. Artpop Lady Gaga
Ein schockierendes, schrilles und verrücktes Musikvideo nach dem anderen folgten und im Jahre 2011 dann auch ihr zweites Album „Born this Way“.
Seit dem 6. November 2013 ist nun ihr drittes Album „Artpop“ im Handel.
Wie auch bei Katy Perry und Miley Cyrus, tendiert Gaga auf ihrem Neuling ebenfalls  zum Retro Beat. Back to Pop ist hier das Motto.
Mit 15 Titeln und einem sehr freizügigen Booklet, wie man es von der extrovertierten Lady Gaga kennt, können sich die Fans an allen Fassetten der Sängerin ergötzen.
„…do you wanna see me naked lover, do you wanna pick underneath the covor, do you wanna see the girl who lives behind the aura…“
(Willst du mich nackt sehen mein Liebster, willst du hinter der Oberfläche picken, willst du das Mädchen hinter der Aura sehen?)

Mit dem ersten Titel „Aura“ demonstriert die fünffache Grammy-Gewinnerin in welche Richtung ihr „Artpop“ geht.
Authentisch und greifbar nah, verpasst sie sich selbst einen Seelenstripteas und macht dabei, wie hätte es auch anders sein können, auch vor „Tabuthemen“ wie Sex (Titel 4 „Sexxx Dreams“) keinen Halt.

Mit „Jewles N‘ Drugs“ und „Do what you want“ lässt sie auch die Gangster Hip Hopper in ihren Jump Cars bumpen. Das verpasst ihrem Album einen Hauch Hip Hop Beat in Zusammenarbeit mit Rappern T.I, Too $hort, Twista und Sänger R.Kelly.

Eine Premiere lässt sich mit dem Song „Venus“ auch verrechnen. Diesen Song schrieb Gaga nicht nur selbst, sie produzierte ihn  komplett von A bis Z. Einen Unterschied zu den anderen Songs ist dabei nicht zu hören und beweist Gagas Talent Musik in ihren Händen zu Gold zu machen.
Stimmlich ist die Sängerin in Hochform und verzichtet oftmals auf Synthesizer Effekten und Dupstep-Einflüssen damit auch ihr Gesangsrohr gut zur Geltung kommt. Damit aber „Artpop“ nicht einfach aufhört, bildet ihre erste Singleauskopplung daraus „Applause“ den Abschluss und applaudiert einem einzigartigen Album. Insgesamt ist „Artpop“ ein musikalisches Meisterwerk und beweist, dass sie sogar ohne Fleischkostüm und Bekleidung eine Künstlerin hohen Niveaus ist.
Wie „Artpop“ und sein nackiges Booklet bei ihren Fans ankommt wird man in nächster Zeit sehen. Den „Artpopo“ werden diese dazu jedenfalls fleissig schwingen können.

Lady Gaga „Artpop“
Veröffentlicht am 6.11.2013
2013 Interscope Records

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