Vom süssen Kinderstar zum nackten Banger

Bereits mit „We can’t stop“ oder spätestens nach dem freizügigen Nummiley-cyrus-bangerz-deluxe-new-songmer-eins-Hit „Wrecking Ball“ beweist Miley Cyrus, das sie nicht mehr der einstige Kinderstar ist. Ist es die Frisur? Oder vielleicht ihre Art sich zu kleiden oder eben nicht zu kleiden?
Eins ist klar, die Zuckerglasur die sie als Hannah Montana vom Hause Disney überzogen bekommen hat, ist mit Sicherheit weg oder, wenn man ihrem Auftritt an den VMAs 2013 berücksichtigt, weg geleckt.
Die bald 21.-jährige schockiert seit geraumer Zeit mit einem Imagewechsel der Superlative und sorgt damit für Schlagzeilen.
Seit dem 4. Oktober ist nun auch ihre neue Platte „Bangerz“ im Handel erhältlich. Wenn man dachte, ein Hipster sei an seiner Kleidung erkennbar, so darf man sich eines Besseren belehren lassen.
Miley Cyrus beweist, dass ihr Image sich auch in ihrer Musik hörbar um 180 Grad gedreht hat. Harte Beats, synthesizer verzerrte Strophen, Kollaborationen mit bekannten Stars wie Britney Spears, Nelly, Ludacris, Big Sean, Future und French Montana und verruchte Texte machen klar, dass sie ihr vergangenes Leben vollkommen hinter sich gelassen hat.
Trotz harter Kritik seitens besorgter Eltern und sonstiger Musikkritiker kann man durchaus behaupten, dass obwohl „Bangerz“ ganz aus der Reihe tanzt und sich ständig nur um das gleiche Thema dreht. Der Selbstinszenierung und ihr provokanter Mittelfinger gegenüber all ihren Kritikern. Trotzdem funktioniert das Konzept und das Album kommt bei den Hörern grossartig an.
Stimmlich hat Cyrus nichts an Können verloren und abgesehen von einzelnen Titeln wie z.B. SMS, sind auch die Kompositionen durchaus hörbar, teils sogar mitsing- und mittanzbar. Teilweise erkennt man sogar parallelen zu den Beats der 1990er Jahren aus Pop, R’n B und Funk. Ob hier ihr Vater Billy Ray Cyrus seine Hände im Spiel hatte? Das Alter dazu hätte er.
Eher unwahrscheinlich.

Dennoch bleibt das Album trotz positiven wie auch negativen ups and downs ein innovativer Versuch, sich neu zu erfinden. Dennoch sollte Cyrus dringend ihren spärlich vorhandene Kleiderschrank oder ihren Stylisten nochmals überdenken.

Miley Cyrus „Bangerz“
Veröffentlicht am 4.10.2013
RCA Recors, a division of Sony Music Entertainment

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s