Was man will, ist nicht immer das, was man bekommt…

Einsamkeit

Meine Damen und Herren, hier bin ich wieder! Nach langem hin und her und viel Stress, wurde es wieder Zeit das ich wieder in die Tasten haue. Nun, die vergangenen Wochen waren etwas turbulent und stressig für mich. Heute weiss ich wie sich Elton John fühlen musste, als er damals „Candle in the Wind“ sang und am Ende seiner Performance sein komplettes Make-up an seinen Schuhen hing. Doch wie auch Elton John damals, blieb mir dieses Jahr ein erneuter Abschied nicht erspart. Dieser Tod einer guten Seele verleitet mich auch dazu, diesen Blog nieder zu schreiben.
Überall wohin ich gehe, jammern die Leute über das eine, bestimmte Mysterium.
Die Einsamkeit.
Warum es ein Mysterium ist? Ganz einfach!
Man fühlt sich immer in den dümmsten Momenten verlassen und verloren. Kaum denkt man, dass man mit sich selbst im reinen ist, überkommt uns dieses brustzerquetschende, Atem raubende Gefühl des Alleine seins.
Ob man nun Verheiratet ist und Kinder hat, alleinstehende Mutter mit einem zehn Jährigen Sohn ist, oder ein Single Mann, der sich eine Beziehung sehnlichst wünscht. Die Einsamkeit schlägt seine Krallen in jeden von uns und hinterlässt kläffende Wunden welche bis tief in die Seele gehen.
Doch was tut man gegen ein solches Gefühl?
Ist es damit getan einen Partner zu finden der uns für eine bestimmte Zeit Wärme und Geborgenheit schenkt oder uns vielleicht sogar lernt zu lieben?
Können wir alles andere auf diese Weise vergessen und weiter leben?
Wer weiss. Viele versuchen es, viele sind erfolgreich, aber gleichviele sind es nicht. Die Vergangenheit kann einen zu jeder Zeit einholen.
Das schlimmste daran sind die Flashbacks. Man erlebt etwas und plötzlich erinnert man sich an vergangene Zeiten zurück und vermisst sie so sehr das einem beinahe die Brust platzt. In solchen Momenten komme ich mir vor wie Michael J Fox in „Zurück in die Zukunft“, als Fox noch gut aussah. Toller Film. Ein Absoluter Klassiker, aber nicht in meinem Leben erwünscht.
Warum lassen wir uns denn überhaupt so foltern? Reicht es nicht uns selbst zu lieben anstatt von der Liebe anderer abhängig zu sein?
Natürlich ist der Verlust einer Person durch einen Tod bedingt, eine ganz andere Baustelle wie das verlassen werden einer geliebten Person, dennoch sind die Gefühle der Einsamkeit dieselben. Man gewichtet sie nur anders. Den Tod schwer, die Trennung temporär schwer.
Und während man sich selbst in Selbstmitleid badet und vor sich her vegetiert, leben andere genau das Leben, welches man sich für sich selbst wünscht.
Dennoch darf man den Kopf nicht hängen lassen und die Gefühle, welche in einem brodeln nicht ignorieren. Man muss sie ausleben und lernen damit um zu gehen, auch wenn man das Gefühl hat das es einen umbringt oder innerlich vertilgt. In solchen Momenten ist die Hoffnung das einzige, was uns die Kraft gibt wieder aufzustehen.

Memo an mich selbst: Fall ich um, einfach Kopf hoch, Brust und Hintern raus, aufstehen und weiter laufen. Das wird schon niemand gesehen haben.

Gewidmet an all jene, die denken sie seien einsam und schwach…
Ihr seid es nicht!

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