Boulder-Wettkampf: «Wir haben diesen Kampfgeist während der letzten Monate gut gespürt»

Während am Wochenende in Brugg Fasnacht gefeiert wurde, traten die Teilnehmer des Boulder-Wettkampfs zum grossen Final an.

Der kleine Boulder-Kletterraum des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) Brugg wurde diesen Samstag zum Schauplatz eines erfolgreichen Finals. Seit vergangenem November konnte man – im Rahmen des ersten «Gravity Check»-Wettbewerb, gesponsert von Mammut, Slactivity und dem SAC Brugg – im Verlauf der letzten Monate Punkte sammeln und sein Kletterkönnen unter beweis stellen.

Seit November sei ziemlich etwas gegangen, erklärt Michael Frei (30), Vereinsmitglied des SAC Brugg und Organisator des Gravity Checks, zufrieden. «Für uns war das Projekt ein grosser Erfolg. Im Verlauf des Rennens mussten wir sogar die Teilnehmerliste von 50 auf 65 erweitern».

Dennoch sei der Aufwand grösser gewesen als erwartet. Kein Griff hängt mehr dort, wo er noch im November hing. «Auch bei den diversen Kletterrouten mussten wir im Verlauf des Rennens reagieren und erweiterten die Routen von 50 auf 70 verschiedene».

Tatsächlich spornte der Wettstreit die Teilnehmer an, was auch die Organisatoren spürten. «Wir haben diesen Kampfgeist während der letzten Monate gut gespürt. Die Leute kamen regelmässiger, andere verspürten den Reiz, überhaupt bei uns reinzuschauen und teilzunehmen. Bei gewissen funkelten buchstäblich die Augen, als sie vom Wettbewerb hörten.»

Der Erfolg des Projekts freut den SAC Brugg. «Zu Beginn des Wettstreits war unser Ziel, die Leute dazu zu motivieren, sich auch im Winter sportlich zu betätigen», führt Frei aus. «Auch wollten wir das Bouldern den Leuten näher bringen und das eine oder andere neue Mitglied generieren, darum war die Teilnahme am ‹Gravity Check› frei.» Bezahlen mussten die Kletterer lediglich den Eintritt in den Boulder-Raum. «Da dies das erste Mal ist, dass wir den Wettstreit durchführen, wussten wir nicht, worauf wir zusteuern würden», sagt Frei. «Wir haben viel Zeit und Geduld für das Planen, Vorbereiten und Schrauben der Griffe im Raum investiert.» Zuvor wurden die Klettergriffe nur ein bis zwei Mal im Jahr umplatziert. «Rückblickend haben wir unser Ziel nicht nur erfolgreich erreicht, es hat allen Spass gemacht und der Finaltag war eine super lässige Erfahrung», freut sich Frei.

Ob es auch im nächsten Winter einen «Gravity Check» geben wird, sei noch nicht entschieden, aber durchaus möglich. «Wenn wir eine Fortsetzung machen, dann werden wir versuchen, Kleinigkeiten zu verbessern und uns auch besser zu organisieren».

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