In vier Wochen zum Sixpack: BLICK-Praktikant pumpt sich auf

Fitness-Magazine liefern in fast jeder neuen Ausgabe DIE Übung, mit der Mann innert kürzester Zeit ein Sixpack bekommt. Doch geht das wirklich so einfach? BLICK-Praktikant Salvatore Iuliano (25) macht den Selbsttest.

BLICK-Praktikant pumpt sich auf

An jedem Kiosk das gleiche Bild: Von den Covers von Fitness-Magazinen wie «Men’s Health» oder «Men’s Fitness» lachen mich ständig durchtrainierte Vorzeigemänner an. Fett daneben prangen Schlagzeilen wie «So kommen auch Sie zum Sixpack» oder «In 4 Wochen zum Traumkörper».

Ich habe eine normale Statur, vom Showtanzen aber vielleicht eine etwas definiertere Taille. Bei einer Grösse von 1,78 Meter wiege ich 76 Kilo, die sich in erster Linie an meinem Bauch breitmachen und dementsprechend dafür sorgen, dass ich gelegentlich wie eine schwangere Bergente aussehe. Da hilf noch so viel Tanztraining nichts, die Pfunde bleiben an meinem Bauch hängen wie Courtney Love an der Whiskey-Flasche.

Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich diese Zeitschriften durchblättere und denke «Das Durchtrainiertsein spare ich mir für ein anderes Leben auf.» Doch die Neugier bleibt. Funktionieren diese Anleitungen wirklich oder sind das nur Mythen, die dazu dienen, den Leuten dort Hoffnung zu machen, wo es in Wirklichkeit keine gibt?

Mir kommt plötzlich die Idee, einen Personal Trainer zu Rate zu ziehen. In Fabian Seiler finde ich einen, und er ist bereit, meine Neugier zu stillen. Das Ergebnis: ein vierwöchiges Trainingsprogramm mit angepasstem Ernährungsplan. Nun heisst es, viermal pro Woche trainieren. Dreimal gehts dabei an die Geräte ins Fitnesscenter zu Fabian, einmal nach draussen zum Sprint-Training.

Die erste Woche habe ich hinter mir. Jeder Muskel tut mir weh. Es geht so weit, dass ich vor lauter Muskelkater an den Oberschenkeln in den Bürostuhl falle wie ein Sack Kartoffeln, weil ich nicht in die Hocke gehen kann. Doch das absolut Schlimmste an der ganzen Sache ist: Ich darf kein Brot essen, keine Kartoffeln, kein Reis, keine Milch und ganz besonders keine Pasta. Seit Trainingsbeginn leide ich unter Dauerhunger und rieche überall Pasta und Weggli. Als jemand warme Gipfli in die Redaktion mitbringt, würde ich am liebsten unter den Tisch kriechen und anfangen zu weinen. Doch ich bleibe hart. Ich muss jedoch nicht nur auf das Essen achten: Täglich habe ich spätestens um 23 Uhr im Bett zu sein. Acht Stunden Schlaf sind bei einem solchen Training Pflicht.

Immerhin habe ich die erste Woche überlebt. Ich bin gespannt, wie ich mich in der zweiten Woche schlage.

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